Logo!
Was is' das?

Logo ist ein Programm fr den Atari 
Portfolio, das einen Logicanalyser 
daraus macht.
Ein Logicanalyser ist ein 
normalerweise sndhaft teures Gert, 
mit dem man mehrere Digitalsignale 
aus einer Schaltung schnell einlesen 
und hinterher in aller Ruhe 
betrachten kann.

Was braucht man?
Man braucht:
- einen Portfolio
- eine passende parallele 
Schnittstelle, mu 
hardwarekompatibel zum Original sein
- einen Stecker fr diese mit 9 
Kabeln dran
- dieses Programm

Bauanleitung:
Man ltet sich eine Masseleitung an 
Pin 25 des Steckers. Die 
Datenleitungen gehren an die Pins 2 
bis 9.
Tips:
- normalerweise sind die Pins auf 
den Steckern beschriftet
- Die Daten von Pin 2 erscheinen im 
Programm spter oben bzw. links, die 
von Pin 9 an der gegenberliegenden 
Seite.

Installation:
Es mu mindestens 67 KByte 
Hauptspeicher frei sein (letzte 
Zeile der Ausgabe des CHKDSK-Befehls). Notfalls mit FDISK 
anpassen.

So funktionierts:
Man startet das Programm. Nach 
kurzer Zeit sieht man ein Men auf 
dem Bildschirm (rechts steht 
brigens die Taktfrequenz des 
Rechners). Man whlt nun den Punkt 
"Messung". Dort kann man dann aus 
einem groen Men die gewnschte 
Mezeit auswhlen. In den 
Menpunkten bedeutet die erste 
Angabe, nach wievielen Mikrosekunden 
jeweils eine neue Messung 
stattfindet, die zweite Zahl ist die 
Mefrequenz in Hertz. Die Werte, die 
hier stehen, sind von der 
Taktfrequenz des Portfolios abhngig 
und werden bei jedem Start neu 
berechnet. So sind auch die recht 
krummen Werte zu erklren. Wenn man 
seinen PoFo beschleunigt, kann man 
also auch schnellere Logiksignale 
aufnehmen. Der allerletzte Menpunkt 
"..." ermglicht die direkte Eingabe 
von Werten, vor allem fr 
Langzeitaufnahmen gedacht. Nachdem 
man einen Punkt gewhlt hat, beginnt 
die Messung. Je nachdem, was man im 
Men "Trigger whlen" eingestellt 
hat, werden nun sofort 32768 Werte 
eingelesen ("Manuell") oder es 
werden die Werte eingelesen, sobald 
sich ein Pegel auf einer der 
Leitungen gendert hat 
("Automatisch"). Ein Abbruch ist nur 
mit STRG-ALT-ENTF mglich. Falls die 
Schnittstelle nicht angeschlossen 
ist, wird man darauf hingewiesen und 
kann das nachholen. Auf Tastendruck 
irgendeiner Taste gehts dann los.

Nach der Messung landet man in der 
grafischen Anzeige der Signale. Ganz 
unten steht, ab welcher 
Speicherposition gerade angezeigt 
wird, die 8 Linien darber stellen 
den Signalverlauf dar. Man wird 
sicher schnell erkennen, wie das 
funktioniert. Funktionen: ein Druck 
auf "->" bzw. "<-" blttert 180 
Positionen vor und zurck. Die Hoch- 
und Runtertasten blttern sogar 600 
Positionen weiter bzw. zurck. Falls 
man (was bei genug freiem 
Hauptspeicher im gesamten Programm 
mglich ist) die internen Programme 
aufgerufen hat, kann man durch Druck 
auf "n" den Grafikbildschirm neu 
zeichnen lassen. Ein Druck auf "v" 
bringt die Anzeige auf die nchste 
Stelle, an der sich etwas an den 
Signalen gendert hat, ein "r" an 
die vorhergehende. "Esc" fhrt 
zurck zum Hauptmen. 
Komfortfunktionen: mit den Tasten 
"a" und "e" legt man den Beginn und 
das Ende eines Bereichs fest. Man 
beachte hierbei die Form des 
Cursors! Wenn man den Anfang hinter 
das Ende setzt, tauschen sie ihre 
Funktion, die hintere Markierung ist 
also immer mit "e" (fr Ende) zu 
erreichen. Bewegen des Cursors mit 
den Cursortasten und fr grere 
Schritte mit "+" und "-", besttigen 
mit <Return>, Abbruch mit <Esc>. Mit 
diesen markierten Blcken kann man 
nun einiges machen: "u" stellt eine 
bersicht dar. Damit wird der ganze 
Block auf einen Bildschirm 
gequetscht, was Details verschluckt.
"s" speichert den Block als Datei 
auf Diskette, "l" ldt einen 
gespeicherten Block an die Position 
der "a"-Markierung. Die Daten 
bekommen die Endung LDD, falls man 
nichts anderes angibt und werden mit 
einer RLE-Codierung gepackt auf 
Diskette gespeichert. "z" gibt die 
Zeit aus, die zwischen Anfang und 
Ende verstrichen ist. Wenn man die 
Markierungen auf benachbarte 
steigende (fallende) Signalflanken 
setzt, so da nur eine fallende 
(steigende) Flanke dazwischen liegt, 
und auf "f" drckt, wird die 
Frequenz des Signals ausgegeben. "A" 
/ "E" (gro) setzt den Bildschirm an 
die Position des Anfangs- / 
Endmarkers. "b" setzt den gesamten 
Speicher als Block fest.
"+" setzt das zwischen den 
Blockmarkierungen befindliche Signal 
auf High, "-" auf Low. "*" / "_" 
(Shift + "+" / "-") setzen gleich 
alle 8 Signale des Blocks auf High 
bzw. Low. Diese Funktionen sind 
hauptschlich zur Verwendung mit 
"Abspielen" gedacht.
Die Grafik lt sich nochmal 
betrachten, wenn man im Hauptmen 
"Grafik" whlt.

Die "Online"-Funktion stellt den 
momentanen Zustand der Testleitungen 
durch kleine Pfeilchen dar. Eine 
Leitung, die "High" ist, zeigt einen 
Pfeil nach oben, sonst nach unten. 
Ein Druck auf die Leertaste hlt die 
momentane Bildschirmanzeige fest 
(Data-Hold), ein weiterer startet 
die Anzeige wieder. Mit "Esc" kommt 
man zurck ins Hauptmen.

"Abspielen" ist auf besonderen 
Wunsch von Jens-Olaf entstanden. 
Diese Funktion gibt die 
gespeicherten Daten wieder an der 
Schnittstelle aus. Man bekommt 
dasselbe Men wie bei "Messen" 
angeboten, incl. "..."-Option, und 
kann so entscheiden, wie schnell die 
Signale ausgegeben werden sollen. 
Sobald man gewhlt hat, geht die 
Ausgabe los. Wenn man blo ein paar 
mal Return drckt, wird sie 
wiederholt.
Die Ausgabe erfolgt ber die 
Messleitungen. Man mu also auf 
jeden Fall aufpassen, da man keine 
Signale auf die Messleitungen 
schickt, whrend eine Ausgabe luft, 
weil dann die Schnittstelle 
abbrennt. Die Belastbarkeit der 
Ausgabe liegt bei etwa 2 mA pro 
Leitung mit 5 Volt +- 10%.

Damit sind wohl alle bisher 
vorhandenen, meiner Meinung nach 
ziemlich vielseitigen Funktionen 
erklrt...
Auerdem steht eine sehr 
umfangreiche Hilfefunktion zur 
Verfgung, wo man die wichtigsten 
Sachen noch mal nachlesen kann.

Jetzt drei wichtige Hinweise:
a) dieses Programm ist Shareware, 
d.h. es darf kostenlos getestet und 
kopiert werden. Es steckt schon eine 
grere Menge Zeit und Mhe in dem 
Programm drin, daher wrde ich gerne 
von jedem, der das Programm hufiger 
verwendet, eine Anerkennung haben. 
Diese sollte sich nach den eigenen 
Vermgensverhltnissen richten... 
z.B. Millionre knnten schon mal 
50,- locker machen, whrend arme 
Schler wie ich es auch umsonst 
benutzen drfen. nderungen sind 
NICHT erlaubt, eine kommerzielle 
Benutzung ist vorher mit mir 
abzusprechen. Geschrieben wurde es 
von Gunnar Thle, Poststrasse 1, D-25693 St.Michaelisdonn. EMail-Adresse ist gthoele@gmx.de
Bankverbindung zur Zeit: Kto 
100083426 bei der Alten Marner 
Sparkasse BLZ 21851720
Mehrere Maschinenspracheroutinen 
sind von Klaus Peichl (z.Zt. 
peichl@usa.net). Hierfr meinen 
allerallerallerliebsten Dank!! Ohne 
Klaus whre dieses Programm so nicht 
mglich gewesen.
b) Die parallele Schnittstelle ist 
recht ungeschtzt. Man sollte auf 
gar keinen Fall Signale mit mehr als 
5 oder weniger als 0 Volt anlegen!!! 
Eine Zerstrung des 
Schnittstellenbausteins wre die 
Folge (eine teure Folge...). Man 
sollte vielleicht zwei Dioden und 
einen hinreichend groen Widerstand 
fr jeden Eingang einplanen...
Ich bernehme keinerlei Haftung fr 
jeglichen Schaden der durch 
Benutzung dieses Programmes oder 
durch unvorsichtige Basteleien 
entsteht! Dafr ist es ja auch fast 
kostenlos.
c) Das Programm greift direkt auf 
die Hardware der Schnittstelle und 
auch auf den LCD-Treiber zu. Daher 
wird es nicht ohne groe nderungen 
auf einem PC funktionieren. 
Inzwischen funktioniert aber die 
Abfrage des Rechnertyps, also fhrt 
ein Start auf einem PC nicht mehr 
zum Absturz.

Meine Wunschliste
-----------------
oder:
was ich noch reinmachen wollte

... seit der letzten Version ist nur 
noch nachgeblieben:
- Beschleunigung auf bis zu 20 Mhz. 
Das wird aber nicht ohne ein bischen 
Zusatzhardware auskommen (fr die 
Elektroniker: FIFO-Chip)

Internes
--------
Das Programm ist mit Turbo Pascal 7 
direkt auf dem Portfolio entstanden 
(daher braucht es auch so viel 
Speicher) und wurde auf einem PC mit 
WWPACK gepackt.
Falls die Erkennung der Taktfrequenz 
wider Erwarten nicht funktionieren 
sollte, kann man diese beim 
Programmstart mit angeben, also z.B. 
"LOGO 65" fr 6,5 MHz. Die bernahme 
von LDD-Dateien von anders 
getakteten PoFos sollte aber auch so 
funktionieren, da die Frequenz 
umgerechnet wird.

Wnsche, Ideen und Kritik knnt ihr 
mir gerne auch schicken.

Viel Spa mit dem Programm!!

Neue Versionen immer im Internet bei 
http://www.pingweb.de/gunni/pofo.htm

kurze Versionsgeschichte:
v0.1
Allererste Demo des Programms. 
Wirklich sehr beschrnkt. Nicht 
ffentlich.
v0.2
Erste ffentliche Version, war schon 
ganz gut, mit Menauswahl usw.
v0.3
In dieser Version ging es um die 
Geschwindigkeit. Die maximale 
Abtastfrequenz stieg um 23%, die 
Darstellung im Grafikmodus wurde 
etwa fnf mal so schnell. Nicht 
ffentlich
v0.4
Um die "Komfortfunktionen" und das 
Hilfesystem erweitert. Erstmals 
Shareware.

v0.5
Es gibt nun die Abspielfunktion und 
die Dateien werden gepackt (War 
mhsam). Und natrlich ein paar 
kleinere Verbesserungen.
