FDDI IPL Remote Boot Configuration

Das SK FDDI-Fx Board bietet die Mglichkeit, einen Arbeitsplatz
von einem NetWare Server zu Booten, sofern sich dieser in einem
Novell Netz befindet. Diese Option ist notwendig, wenn das Board
in einer Diskless Workstation eingesetzt werden soll. Sie knnen die
Remote Boot Option selbstverstndlich auch dann nutzen, wenn der
Arbeitsplatzrechner ber ein Floppy- bzw. Harddisk Laufwerk verfgt.
Wollen Sie das Remote IPX Program Load (IPL) mit dem SK FDDI Board 
einsetzen, mu wie folgt vorgegangen werden.


Allgemeines:

Durch Aktivierung der IPL Option des SK Boards, werden beim
Arbeitsplatzrechner 8 Kbyte Speicher belegt. Dieser 8 KB groe
Speicher kann in dem Bereich 0xC0000h bis 0xDC000h eingeblendet
werden. Stellen Sie mit Hilfe eines Diagnose Programms
(z.B. Microsoft Diagnose - MSD.EXE) fest, welche Bereiche bei Ihrem
Arbeitsplatzrechner unbenutzt sind. Sollten Sie einen Speichermanager
wie EMM386.EXE, oder hnliche verwenden, ist es empfehlenswert, den
gewhlten Bereich zu eXcluden. Beispiel: EMM386.EXE X=CC00-CE00.
berprfen Sie grundstzlich die Bootdiskette von der Sie das Remote
Boote Imagefile erstellen. Erst wenn der Arbeitsplatz fehlerfrei
von Diskette bootet und sich am Server einloggt, kann von dieser
Diskette ein Imagefile erstellt werden. Die korrekte Konfiguration
des Boot Imagefiles sollte am Besten in einem Netz mit nur
einem Server getestet werden, oder kopieren Sie das Boot Imagefile 
auf ALLE im Netz vorhandenen Server.
  

Disketten Inhalt:

Disk: SK-NET-FDDI IPX Remote Boot

A:.
FE
       BOOTFE.ROM		Bootsoftware fr SK FDDI-FE Board
       SKDIAGFE.EXE            Diagnose Programm fr SK FDDI-FE Board

FI
       BOOTFI.ROM              Bootsoftware fr SK FDDI-FI Board
       SKDIAGFI.EXE            Diagnose Programm fr SK FDDI-FI Board
       
FM
        BOOTFM.ROM              Bootsoftware fr SK FDDI-MC Board
        SKDIAGFM.EXE            Diagnose Programm fr SK FDDI-MC Board


Konfiguration des Flash Proms fr SK FDDI-FI:

Mit den Schaltern FA0 bis FA3 auf dem DIP Switch Block "W2"
wird der Adressbereich des FProms eingestellt.

Ŀ        Ŀ
   W2                              W2               3  2  1  0   
 Ŀ                                                 
                                            on off off on 
Ŀ---------Ĵ        
                                            * Beispiel
 
              FA3    FA2    FA1    FA0    Address
           
              off    off    off    off    disabled
              off    off    off    on     0xDC000
              off    off    on     off    0xDA000
              off    off    on     on     0xD8000
              off    on     off    off    0xD6000
              off    on     off    on     0xD4000
              off    on     on     off    0xD2000
              off    on     on     on     0xD0000
              on     off    off    off    0xCE000
              on     off    off    on     0xCC000 *
              on     off    on     off    0xCA000
              on     off    on     on     0xC8000
              on     on     off    off    0xC6000
              on     on     off    on     0xC4000
              on     on     on     off    0xC2000
              on     on     on     on     0xC0000


Konfiguration des Flash Proms fr SK FDDI-FE:

Kopieren Sie das SK FDDI-FE Konfigurationsfile auf die EISA System-
Konfigurations Diskette Ihrer Arbeitsstation. Wenn noch nicht geschehen,
mssen Sie nun dem EISA System das Vorhandensein des SK FDDI-FE Boards
bekanntgeben. Starten Sie nun erneut das EISA Konfigurations Programm
und whlen Sie den Punkt "Konfiguration / ndern". Genaue Informationen
zur EISA Konfiguration entnehmen Sie bitte den Unterlagen des PC
Herstellers. Aktivieren (enable) Sie im EISA Setup das FProm.
Starten Sie nun erneut das EISA Konfigurations Programm und whlen
Sie den Punkt "Konfiguration / ndern". Genaue Informationen
zur EISA Konfiguration entnehmen Sie bitte den Unterlagen des PC
Herstellers. Aktivieren (enable) Sie im EISA Setup das FProm.
Whlen Sie einen freien Speicherbereich aus. Stellen Sie fest, ob in
dem System ISA Boards vorhanden sind die einen "Shared Memory" Bereich
belegen. Da das EISA System die Speicherbelegung von ISA Karten nicht
erkennen kann, ist es wichtig diesen zuvor manuell zu Ermitteln.


Konfiguration des Flash Proms fr SK FDDI-FM:

Kopieren Sie das SK FDDI-FM Konfigurationsfile auf die IBM PS/2 System-
konfigurations Diskette Ihrer Arbeitsstation. Wenn noch nicht geschehen,
mssen Sie nun dem PS/2 System das Vorhandensein des SK FDDI-FM Boards
bekanntgeben. Starten Sie nun erneut das PS/2 Konfigurations Programm
und whlen Sie den Punkt "Konfiguration / ndern". Genaue Informationen
zur PS/2 Konfiguration entnehmen Sie bitte den Unterlagen des PC
Herstellers. Aktivieren (enable) Sie im PS/2 Setup das FProm.
Whlen Sie einen freien Speicherbereich aus.

                                            
Software download auf das FProm:

Nachdem Sie das FProm aktiviert haben und mit den DIP Schaltern bzw.
der EISA / PS2 Konfiguration den gewnschten Adressbereich des IPL FProms
eingestellt haben, wird die Arbeitsstation mit DOS gebooted. Mit dem
Programm SKDIAGFI / SKFDDIFM bzw. SKFDDIFM, welches sich auf der SK Remote
Boot Diskette befindet, wird die Software in das FProm geladen.

Beispiel:    A:\FI\SKDIAGFI.EXE -g100 -i10 -d3 -ecc
fr FDDI-FE  A:\FE\SKDIAGFE.EXE

Die Parameter haben folgende Bedeutung: (nur bei ISA Boards notwendig)
-g100   IO Adresse 100h
-i10    IRQ 10
-d3     DMA 3
-ecc    EEProm Adresse 0xCC000  (mit FA0-FA3 eingestellter FProm Bereich)

Whlen Sie aus dem Hauptmen den Punkt "FProm..."
Damit die Bootsoftware in das FProm geladen wird, mu Menpunkt
"Load FProm from File" gewhlt werden. Geben Sie hier den Pfad und den
Dateiname an. Fr SK FDDI-FI Board mu das File "BOOTFI.ROM" gewhlt
werden. Entsprechend wird fr das SK FDDI-FE das BOOTFE.ROM und fr
das SK FDDI-FM das BOOTFM.ROM ausgewhlt. Das Laden der Boot-Software
in das FProm dauert einige Sekunden. Erst wenn die Meldung "Successfully
programed and verified" erscheint, ist dieser Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Treten hierbei Probleme auf, sollten folgende Punkte berprft werden:
Ist die gewhlte FProm Adresse von einer anderen Hard, oder -Software
bereits belegt ? Wurde beim Aufruf von SKDIAGFI.EXE der Parameter -exx
(wobei "xx" fr die eingestellte Adresse steht) mit angegeben ?
Ist die Pfad Angabe und der Dateiname (BOOTFI/FE/FM.ROM) korrekt ?


Erstellung des Boot-Image-Files:

Kopieren Sie auf eine bootfhige Diskette alle notwendigen Dateien.
Konfigurieren Sie die AUTOEXEC.BAT, CONFIG.SYS und NET.CFG nach
Ihren Anforderungen. Diese Dateien knnten wie folgt aussehen:

      AUTOEXEC.BAT      CONFIG.SYS              NET.CFG
    * uppsfi -o         himem.sys               Link Driver UPPSMLID
      lsl               emm386 x=cc00-ce00        Frame FDDI_SNAP
   ** rplodi            buffers=20                Protocol IPX 8137 FDDI_SNAP
      uppsmlid          files=50
      ipxodi            lastdrive=e
      netx
      f:

*   Der Parameter -o muss angeben werden, wenn der UPPSFI Treiber
    ber Remote Boot geladen wird.
**  Bei Remote Boot muss vor dem UPPSMLID (ODI) Treiber das Novell
    Tool RPLODI geladen werden.


Machen Sie auf der Bootdiskette keine Pfadangaben und erstellen Sie
keine Unterverzeichnisse. berprfen Sie die Funktionsfhigkeit der
Diskette indem Sie den Arbeitsplatz damit booten und sich in den
Server einloggen. Hierbei wird das RPLODI eine Fehlermeldung bringen,
die Sie jedoch ignoriern knnen. Ist der Test erfolgreich durchgefhrt,
knnen Sie von dieser Diskette ein Imagefile erstellen. Dies wird mit
dem NetWare Programm "DOSGEN" durchgefhrt.
Beispiel:

        e:\system\dosgen.exe a: f:\login\net$dos.sys

Hierdurch wird ein Boot Imagefile von der Diskette im Laufwerk A:
in dem LOGIN Verzeichnis erzeugt. Das Imagefile erhlt den Standard-
Namen NET$DOS.SYS. Weitere Informationen zur Erstellung eines Boot
Imagefiles entnehmen Sie bitte den Novell Handbchern.


Hinweis:
Sollten Sie mit DOS Version 5.0, oder hher arbeiten, mu das
Boot Imagefile mit dem Programm RPLFIX gepatched werden.
Kopieren Sie die Datei AUTOEXEC.BAT in das LOGIN Verzeichnis des Servers.
Wurde die Remote Boot Option erfoglreich durchgefhrt, erhalten
Sie unter Umstnden kurz nach dem Einschalten des Arbeitsplatz PCs
folgende Abfrage: "Boot from Network (Y or N)?

Diese Abfrage erscheint bei folgenden Konfigurationen:

        Konfiguration:                         Abfrage
        
        kein Floppy- u. keine Harddisk         NEIN
        (Diskless Arbeitsplatz)                (booted sofort ber Netz)
                                          
        bootfhige Floppy in                   NEIN
        Laufwerk A:                            (booted von Disk A:)
                                          
        bootfhige Harddisk                    JA
        (keine Bootdisk in A:)                 (booten ber Netz, oder
                                               von Harddisk)
                                          
        nicht bootfhige Floppy                NEIN
        in Laufwerk A:                         (Versuch von A: zu booten)
                                          

